Stellen Sie sich vor, Sie beißen in saftige Putenrouladen und schmecken plötzlich die würzige Frische eines klassischen Caesar-Salats! Klingt verrückt? Sternekoch Alexander Herrmann zeigt, wie das geht und wir verraten Ihnen das kleine Geheimnis. Dies ist kein gewöhnliches Rezept, es ist eine kulinarische Entdeckung, die Sie nicht verpassen dürfen.
Viele von uns lieben Rouladen, doch oft bleiben sie im Reim traditioneller Geschmackswelten stecken. Aber was, wenn wir Ihnen sagen, dass nur eine überraschende Zutat Ihre Rouladen auf ein ganz neues Level hebt, das an den geliebten Caesar-Salat erinnert? Dieses Gericht ist die perfekte Mischung aus bayerischer Gemütlichkeit und italienischem Esprit, mit einem Hauch von Raffinesse, der selbst Sterneköche begeistert. Bereiten Sie sich darauf vor, Ihre Gäste zu beeindrucken!
Das Geheimnis liegt in der Kruste
Die Basis sind dünne Putenbrustschnitzel, die sorgfältig vorbereitet werden. Zwischen Frischhaltefolie behutsam plattiert, bieten sie die perfekte Leinwand für die Füllung. Gewürzt mit Salz und einer Prise Cayenne, warten sie auf ihre Verwandlung.

Die cremige Füllung – ein Hauch von Luxus
Hier kommt die erste Überraschung: Eine Mischung aus Parmesan, Crème fraîche und einem Hauch Zitronenabrieb. Diese cremige Komponente wird gleichmäßig auf dem Fleisch verteilt, wobei der Rand bewusst frei bleibt – eine kleine, aber wichtige Detailarbeit.
Die Hauptrolle: Geröstetes Panko
Und nun zum eigentlichen Star, der dem Gericht seinen einzigartigen Charakter verleiht: Panko! Dieses japanische Paniermehl wird mit Knoblauch und Thymian in Olivenöl goldbraun geröstet. Der Duft allein ist schon ein Genuss. Dieses geröstete Panko wird großzügig auf der Parmesancrème verteilt. Seine knusprige Textur und das nussige Aroma sind der Schlüssel zum Caesar-Salat-Geschmack!
Schritt für Schritt zur perfekten Roulade
- Dünne Putenbrustschnitzel vorbereiten und mit Salz und Cayenne würzen.
- Gleichmäßig mit der Parmesancreme bestreichen, Rand freilassen.
- Geröstetes Panko auf der Füllung verteilen.
- Die Schnitzel wie Rouladen aufrollen und mit Zahnstochern fixieren.
Goldbraun in der Pfanne, zart im Ofen
Die vorbereiteten Involtini werden in reichlich Olivenöl von allen Seiten goldbraun angebraten. Dieses Anbraten sorgt nicht nur für eine tolle Farbe, sondern schließt auch die Säfte ein. Anschließend kommen die Rouladen in eine Auflaufform und garen bei 120 Grad Umluft für 15-20 Minuten. Das Ergebnis sind unglaublich zarte und saftige Putenröllchen, die auf der Zunge zergehen.

Der Clou: Das überschüssige Olivenöl vom Rösten des Pankos wird zum Anbraten der Involtini verwendet. Auf diese Weise werden alle Aromen optimal genutzt – eine wahre Gaumenfreude!
Servierempfehlung: Der letzte Schliff
Nach dem Garen werden die Involtini in Tranchen geschnitten und am besten mit einem frischen Salat serviert. Die Kombination aus der herzhaften Roulade und einem knackigen Salat ist einfach unschlagbar. Sie können dieses Gericht auch vegetarisch mit gebratenen Auberginenscheiben zubereiten – eine köstliche Alternative!
Ihre Meinung zählt!
Wie bereiten Sie Ihre Rouladen zu? Haben Sie auch ein besonderes Geheimnis, das Ihre Gerichte veredelt? Erzählen Sie uns davon in den Kommentaren! Wir sind gespannt auf Ihre kreativen Ideen und Tipps. Und wenn Ihnen dieses Rezept gefallen hat, freuen wir uns über Ihre Sternebewertung.
