80% der Olivenöle sind kaum gut: Darum landen diese Testsieger in Ihrem Salat

80% der Olivenöle sind kaum gut: Darum landen diese Testsieger in Ihrem Salat

Sie greifen im Supermarkt zum erstbesten Olivenöl und denken, Hauptsache „extra nativ“? Ein fataler Irrtum, der Sie teuer zu stehen kommen könnte. Stiftung Warentest hat 25 beliebte Öle unter die Lupe genommen und die Ergebnisse sind alarmierend: Nur vier haben überzeugt, ganze acht wurden als „mangelhaft“ eingestuft. Wir verraten Ihnen, was hinter diesen schlechten Noten steckt und welche echten Champions ihren Weg auf Ihren Teller verdienen.

Was wirklich im Olivenöl steckt: Die harte Wahrheit der Tester

Die Ernte der Oliven mag besser ausgefallen sein, doch das spiegelt sich leider nicht in der Qualität der Öle wider. Ganze acht von 25 getesteten „nativen extra“-Ölen schmeckten ranzig oder enthielten sogar Schadstoffe. Das Schockierende: Kein einziges Discounter-Öl erreichte die Note „gut“, manche schnitten sogar katastrophal ab.

Die Überraschung in 2026: Premiumbereiche dominieren

Während die günstigen Alternativen durchfallen, glänzen die höherpreisigen Öle umso mehr. Überraschenderweise teilen sich den ersten Platz zwei Öle, die unterschiedlicher nicht sein könnten:

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  • Bio-Olivenöl von Alnatura (ca. 13,98 Euro/Liter) – eine Förderung für den Öko-Anbau.
  • Cillo Olivenöl (54 Euro/Liter) – das teuerste Öl im Test und ein echtes Luxuserlebnis.

Aber keine Sorge, auch wer auf ein knapperes Budget achtet, wird fündig. Das günstigste „extra native“ Olivenöl von Bertolli Originale (13,52 Euro/Liter) bietet ebenfalls eine solide Wahl.

Warum schmecken so viele Olivenöle schlecht? Die Hintergründe

Experten nennen mehrere Gründe für die mangelhafte Qualität. Der Klimawandel macht den Olivenbäumen zu schaffen: Hitzestress und Dürre führen zu schlechteren Ernten. Das beeinflusst nicht nur das Aroma, sondern auch die Haltbarkeit des Öls. Dazu kommt ein weiteres, alarmierendes Problem: Die Qualitätskontrollen in der EU sind offenbar lückenhaft.

Klima-Stress und seine Folgen – Eine unsichtbare Gefahr

Gerade in Ländern wie Spanien und Griechenland wurde zu selten geprüft. Die Folge: Oliven unter Hitzestress produzieren weniger Polyphenole – jene wertvollen Inhaltsstoffe, die Olivenöl so gesund machen. Ein Rückgang von rund einem Sechstel wurde gemessen. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Aktuelle Tests zeigen wieder höhere Polyphenol-Gehalte als in den Vorjahren.

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Der ultimative Tipp: So genießen Sie Olivenöl richtig

Die Stiftung Warentest hat einen klaren Rat: Verwenden Sie die wirklich guten Öle nicht zum Kochen! Sie sind viel zu schade dafür. Ihrer vollen Entfaltung entfalten sie sich am besten:

  • In Salaten: Für frische und aromatische Dressings.
  • Als Garnitur: Ein feiner Abschluss für Ihre Gerichte.
  • Pur mit Brot: Einfach, aber unglaublich geschmackvoll.

Denken Sie daran: Ein hochwertiges Olivenöl ist kein simples Kochmittel, sondern ein Genussmittel, das Ihre Speisen auf ein neues Level hebt.

Stellen Sie sich vor…

Welche Olivenöle haben Sie bisher bevorzugt? Und was nehmen Sie sich jetzt vor, um zukünftig ein wirklich gutes Öl auszuwählen?

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