Rosenkohl im Speck-Schlafrock: Sternekoch verrät sein Geheimnis

Rosenkohl im Speck-Schlafrock: Sternekoch verrät sein Geheimnis

Sie denken, Rosenkohl ist langweilig? Dieses Gericht wird Ihre Meinung sofort ändern! Sternekoch Alexander Herrmann verrät, wie er dem unbeliebten Gemüse einen „Schlafrock“ aus Speck und Blätterteig verpasst und damit selbst Skeptiker überzeugt. Vergessen Sie alles, was Sie bisher über Rosenkohl wussten – dieses Rezept ist ein Gamechanger für jede Mahlzeit.

Warum das „Schlafrock“-Rezept Rosenkohl neu erfindet

Schon die Kombination von Rosenkohl und Speck klingt vielversprechend. Doch die wahre Magie entfaltet sich, wenn sie im unwiderstehlichen Gewand aus knusprigem Blätterteig daherkommen. Sternekoch Alexander Herrmann kombiniert diese Zutaten auf eine Weise, die faszinierend einfach und doch genial ist.

Klassische Elemente, revolutionäre Zubereitung

Die Basis ist simpel: feiner Rosenkohl und herzhafter Speck. Doch die Art und Weise, wie diese Elemente zusammengeführt werden, macht den Unterschied. Stellen Sie sich vor: zarte, bissfeste Röschen, umhüllt von einer knusprig-goldenen Teigschicht, die durch den würzigen Speck eine zusätzliche Dimension erhält.

So gelingt der „Rosenkohl im Schlafrock“

Das Geniale an diesem Rezept ist seine scheinbare Einfachheit, die jedoch zu einem außergewöhnlichen Ergebnis führt. Hier ist, was Sie brauchen, um dieses kulinarische Meisterwerk selbst zu kreieren:

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  • 1 kg frischer Rosenkohl
  • ca. 20 dünn geschnittene Scheiben Bauchspeck
  • 500 g fertiger Blätterteig
  • 100 g Mehl
  • 3 frische Eigelb
  • Salz nach Belieben

Schritt-für-Schritt zur Perfektion:

Der Prozess mag auf den ersten Blick etwas aufwendig erscheinen, aber die einzelnen Schritte sind leicht nachvollziehbar. Das Ergebnis ist jede Mühe wert!

1. Vorbereitung der Rosenkohlröschen: Putzen Sie den Rosenkohl sorgfältig. Entfernen Sie die äußeren Blätter und schneiden Sie die Schnittfläche am Stielansatz frisch ab. Ritzen Sie den Stielansatz kreuzförmig ein – das hilft beim Garen.

2. Garen und Abschrecken: Kochen Sie die Röschen in gesalzenem Wasser, bis sie weich, aber noch bissfest sind. Ein wichtiger Trick: Schrecken Sie sie anschließend in Eiswasser ab. Das bewahrt ihre leuchtend grüne Farbe und stoppt den Garprozess.

3. Speck-Umhüllung: Wickeln Sie jedes abgetropfte Rosenkohlröschen einzeln in eine Scheibe dünnen Bauchspeck. Achten Sie darauf, dass der Speck das Röschen gut umschließt.

4. Blätterteig-Magie: Rollen Sie den Blätterteig auf einer leicht bemehlten Fläche doppelt so groß aus. Stechen Sie mit einem Ring gleichmäßige Kreise aus und wickeln Sie die Speck-Rosenkohl-Päckchen darin ein. Ein kleiner Stich mit der Gabel hilft, den Teig aufzugehen.

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5. Ab in den Ofen: Legen Sie die Päckchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech. Bestreichen Sie sie dünn mit Eigelb für eine schöne goldbraune Kruste. Backen Sie sie bei 180°C (Ober-/Unterhitze), bis sie knusprig braun sind.

Mehr als nur eine Beilage

Dieser „Rosenkohl im Schlafrock“ ist nicht nur eine ausgezeichnete Beilage zu Fleischgerichten. Seine Raffinesse macht ihn auch zu einem eigenständigen Star auf dem Teller, vielleicht serviert mit einem Löffel Schnittlauch-Schmand, der eine frische Note hinzufügt.

Der Clou: Durch das Garen im Speck und die Ummantelung im Blätterteig verliert der Rosenkohl seine bittere Note und entfaltet ein unerwartet mildes, leicht süßliches Aroma. Dies ist ein Geheimnis, das viele Hobbyköche übersehen.

Bereit, Ihre Gäste zu beeindrucken?

Haben Sie dieses Rezept schon einmal ausprobiert oder haben Sie vielleicht Ihre eigene Variante desRosenkohls im Schlafrock? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

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