Ein Schnitzel für jedes Tor: Wie der Wirt Stefan Kastner Harry Kane mit einzigartiger Tradition motiviert

Ein Schnitzel für jedes Tor: Wie der Wirt Stefan Kastner Harry Kane mit einzigartiger Tradition motiviert

Haben Sie sich jemals gefragt, was Fußballstars wirklich antreibt – jenseits von Ruhm und Geld? Die Antwort könnte überraschend einfach und kulinarisch sein. Ein Wirt aus Baierbrunn hat eine Methode entwickelt, die nicht nur Harry Kane zu Höchstleistungen anspornt, sondern auch für schmunzelnde Gesichter bei der Sicherheitscrew sorgt. Wir werfen einen Blick hinter die Kulissen dieser ungewöhnlichen Motivationstaktik, die längst eine feste Institution geworden ist.

Die „Schnitzel-Aktion“: Mehr als nur eine Wette

Im Waldgasthof Buchenhain herrscht beste Laune, besonders nach siegreichen Champions-League-Spielen des FC Bayern. Der Grund: Stefan Kastner, der engagierte Wirt der traditionsreichen Gaststätte, hat Harry Kane ein Versprechen abgenommen. Für jedes Tor, das der englische Starstürmer im Bayern-Trikot erzielt, gibt es ein saftiges Schnitzel. Was als spontane Idee begann, hat sich zu einer liebenswerten Tradition entwickelt, die inzwischen weit über 50 Schnitzel umfasst.

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Schnitzel-Logistik: Ein Ritual um 18 Uhr

Die Abläufe sind perfekt eingespielt: Kastner liefert die kulinarischen Belohnungen meist gegen 18 Uhr aus. Dabei hat er seine eigene Regel: Er wartet lieber, bis sich zwei Tore angesammelt haben. Und was kommt auf den Teller? Klassisches Kalbsschnitzel mit Röstkartoffeln – Pommes gibt es bewusst nicht, und auch Ketchup ist tabu. Stattdessen wird auf Preiselbeeren gesetzt, die traditionell dazu gehören. Diese kleine, aber feine Verfeinerung zeigt, wie wichtig Kastner die Details sind.

Der „Schnitzel-Guy“ und Kanes Security

Harry Kane selbst öffnet die Tür für die Lieferungen nicht. Diese Aufgabe übernimmt Kanes Sicherheitsdienst. Die Security-Mitarbeiter kennen Stefan Kastner inzwischen bestens und wissen sofort, wer da mit knusprigen Schnitzeln vor der Tür steht. Der Wirt verrät schmunzelnd, dass er sich den neuen Sicherheitskräften mit den Worten vorstellt: „Hi, I’m the Schnitzel‑Guy.“ Das sorgt immer für Aufklärung und ein Lächeln.

Der ungewöhnliche Draht zu Harry Kane

Wie kam es überhaupt zu dieser einzigartigen Verbindung? Kastner hat Kane zwar nur einmal persönlich getroffen, doch der Kontakt entstand über einen gemeinsamen Bekannten: Kanes Arzt, Alejandro Elorriaga Claraco, der regelmäßig im Hotel des Gasthofs wohnt. Über ihn ließ Kastner anfragen, ob Kane die Idee überhaupt gutheißen würde. Die Antwort war positiv, und so nahm die „Schnitzel-Tradition“ ihren Lauf.

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Harry Kane selbst hat sich zu der Aktion geäußert: „Es ist schön. Es ist wahrscheinlich mein Lieblingsgericht aus Deutschland, auch wenn manche sagen, es sei österreichisches Essen, aber auch bayerisches Essen. Also ist es wohl mein Lieblingsgericht, seit ich hier bin.“ Er schätzt die Geste sehr, auch wenn er nicht alle Schnitzel selbst isst. Laut ihm genießen die Familie und Freunde das Essen und fühlen sich als Teil der Gemeinschaft. Er gibt zu, dass Stefan Kastner wahrscheinlich nicht erwartet hat, dass er so viele Tore schießen würde.

Ein Gewinn für alle: Motivation und Gemeinschaftsgefühl

Ob nun Kane selbst, seine Familie oder sein Team von den Schnitzeln profitiert, ist zweitrangig. Wichtiger ist, dass diese ungewöhnliche Geste für gute Laune sorgt. Es ist eine charmante Art, Wertschätzung zu zeigen und das Gemeinschaftsgefühl zu stärken. Die Idee hat definitiv das Potenzial, die Herzen der Fans zu erwärmen und für Gespräche zu sorgen, die über das reine Fußballgeschehen hinausgehen.

Haben Sie schon einmal von einer ähnlichen Fan-Aktion gehört oder vielleicht sogar selbst eine ins Leben gerufen? Erzählen Sie uns Ihre Geschichte in den Kommentaren! Wir freuen uns auf IhreErlebnisse.

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