Drei überraschende Gründe, warum sich Ihre Einkommensteuererklärung jetzt lohnt (und Sie Geld vom Staat zurückbekommen)

Drei überraschende Gründe, warum sich Ihre Einkommensteuererklärung jetzt lohnt (und Sie Geld vom Staat zurückbekommen)

Haben Sie auch schon mal gedacht: „Ach, Belege sortieren ist zu mühsam“? Dann könnten Sie gerade bares Geld verschenken. Viele von uns wissen nicht, dass sie im Durchschnitt bis zu 1.000 Euro vom Finanzamt zurückbekommen können, einfach indem sie ihre Einkommensteuererklärung abgeben. Es ist Zeit, diese lästige Pflicht in eine lukrative Chance zu verwandeln – und zwar sofort.

Warum eine Steuererklärung für fast jeden ein Gewinn ist

Der durchschnittliche Rückzahlungsbetrag: Mehr als Sie denken

Stellen Sie sich vor, auf Ihrem Konto erscheinen plötzlich über 1.000 Euro mehr. Genau das passiert vielen Arbeitnehmern in Österreich, wenn sie ihre Einkommensteuererklärung abgeben. Laut dem Finanzinformationsdienst Finanztipp liegt die durchschnittliche Rückzahlung bei beeindruckenden 1.172 Euro. Natürlich gibt es keine Garantie, aber die Chancen stehen so gut wie nie zuvor.

Übrigens: Der Grundfreibetrag wurde gerade erst für 2026 angehoben. Wer als ledige Person ohne Kinder bis zu 12.348 Euro im Jahr verdient, zahlt überhaupt keine Einkommenssteuer. Alles, was darüber liegt, wird besteuert – und genau hier setzt die Steuererklärung an, um Ihnen zu helfen, zu viel gezahltes Geld zurückzuholen.

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Belege sammeln: Ihre goldenen Tickets vom Finanzamt

Was Sie unbedingt aufbewahren sollten (und warum es sich lohnt)

Ja, das Sortieren von Rechnungen und Quittungen kann mühsam sein. Aber denken Sie daran: Jeder Beleg ist ein potenzieller Euro, den Sie vom Staat zurückerhalten. Sammeln Sie Handwerkerrechnungen, Tickets für öffentliche Verkehrsmittel oder Belege für Gesundheitskosten, die Ihre Krankenkasse nicht übernimmt.

„Wenn ich dann später mal Hilfe hole bei einem Lohnsteuerhilfeverein oder bei einem Steuerberater, kommt dann oft erst zu Tage, was alles geht – und da ist es natürlich schon sinnvoll, wenn man noch alle Belege hat.“ Dieses Zitat von Tobias Gerauer vom Lohnsteuerhilfeverein Bayern e.V. bringt es auf den Punkt. Es ist viel einfacher, wenn man die Belege bereits gesammelt hat.

Diese Ausgaben können Sie als außergewöhnliche Belastungen absetzen:

  • Handwerkerrechnungen
  • Fahrkarten für öffentliche Verkehrsmittel
  • Rechnungen für medizinische Behandlungen (z.B. Osteopathie), die nicht von der Krankenkasse übernommen werden
  • Krankheitskosten

Auch wenn Sie nicht sofort eine Steuererklärung abgeben möchten, lohnt sich das Aufheben. Das Finanzamt kann jederzeit Belege anfordern, auch wenn Sie sie seit 2018 nicht mehr direkt mitschicken müssen.

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Ihre verlängerte Frist: Zeit ist Geld (buchstäblich!)

Vier Jahre Geduld für Ihre Steuerrückerstattung

Das Beste daran? Für eine freiwillige Einkommensteuererklärung haben Sie ganze vier Jahre Zeit. Das ist ein enormer Vorteil, wenn Sie gerade keine Zeit oder Lust haben, sich damit zu auseinanderzusetzen. Im Gegensatz zu Pflichtveranlagten, die oft engere Fristen haben (bis zum 31. Juli des Folgejahres), können Sie sich entspannt zurücklehnen.

Das bedeutet, dass Sie auch noch in ein paar Jahren von den Ausgaben profitieren können, die Sie heute tätigen. Der Staat gibt Ihnen quasi eine zweite und dritte Chance, Ihr Geld zurückzufordern. Also, keine Eile – aber auch kein Vergessen!

Was hindert Sie bisher daran, Ihre Steuererklärung abzugeben? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren!

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