Haben Sie sich in letzter Zeit gewundert, warum Ihr Lieblingsaufstrich im Supermarkt plötzlich so erschwinglich ist? Viele greifen zurzeit bedenkenlos zu Butter, doch was steckt wirklich hinter dem günstigen Preis und wie erkennen Sie die absolut beste Butter auf dem Markt? Wir verraten es Ihnen jetzt, bevor die Preise wieder steigen!
Der Grund für die buttergünstigen Preise
Die aktuelle Preisentwicklung bei Butter mag manchen überraschen. Im Dezember 2025 (als diese Information erhoben wurde) sank der Preis deutlich. Fachleute wie Lorenz Storch von der BR Landwirtschaftsredaktion erklären, dass solche Schwankungen im Agrarsektor durchaus vorkommen. Die genauen Gründe sind oft ein Zusammenspiel aus Angebot und Nachfrage, saisonalen Effekten und Produktionskapazitäten.
Tipp vom Profi: Haben Sie zu viel Butter zu Hause? Kein Problem! Lorenz Storch gibt den Rat, Butter problemlos einzufrieren. So können Sie auch später noch von den günstigen Preisen profitieren.

Was macht eine Butter wirklich gut?
Nicht jede Butter ist gleich. Daniela Krehl von der Verbraucherzentrale Bayern erklärt, worauf es bei richtiger Butterqualität ankommt.
Zulässige Zusätze: Worauf Sie achten sollten
Die Butterverordnung setzt klare Grenzen für Zusätze. Das ist wichtig zu wissen:
- Salz: Darf zugesetzt werden, muss aber auf dem Etikett gekennzeichnet sein.
- Beta-Carotin: Wird manchmal verwendet, um die Butter im Winter gelblicher zu färben, wenn Kühe weniger Gras fressen. Auch dieser Zusatz muss auf der Verpackung stehen.
Achtung: Strenggenommen sind Produkte, denen Pflanzenöle wie Rapsöl zugesetzt werden, keine reine Butter mehr. Sie sind zwar streichzarter, aber nicht dasselbe wie klassische Butter. Achten Sie genau aufs Etikett!
Streichfähigkeit: Eine Frage des Fetts und der Temperatur
Wie leicht sich Butter streichen lässt, beeinflusst das tägliche Frühstückserlebnis erheblich. Hier spielen zwei Faktoren eine Rolle:
- Futter der Kühe: Kühe, die viel frisches Weidegras fressen, liefern Milch, aus der eine streichfähigere Butter entsteht. Das liegt an der besseren Fettzusammensetzung.
- Produktionstemperatur: Geschickte Temperaturführung während der Butterherstellung kann die Streichfähigkeit ebenfalls verbessern.
Die beste Butter laut Experten: Deutsche Markenbutter
Laut Daniela Krehl gilt die „Deutsche Markenbutter“ als Spitzenprodukt. Ihre Qualität wird anhand von Aussehen, Geschmack und Streichfähigkeit beurteilt. Sie erhält in allen Bereichen die besten Bewertungen.

Die Krux: Als Verbraucher ist es nicht immer leicht, dies auf der Verpackung zu erkennen. Die Kennzeichnung ist nicht verpflichtend, daher kann man nicht immer sicher sein, ob man die Top-Qualität in den Händen hält oder eine Stufe darunter.
Sauerrahmbutter vs. Süßrahmbutter: Der Geschmack macht’s
Der Unterschied liegt in der Herstellung und beeinflusst den Geschmack enorm:
- Sauerrahmbutter: Hier werden Milchsäurebakterien zugegeben und sie durchläuft einen Reifeprozess. Das macht sie oft teurer, da die Herstellung länger dauert. Ihr Geschmack ist leicht säuerlich und passt wunderbar zu herzhaften Belägen. Viele schätzen auch ihre frische Note.
- Süßrahmbutter: Sie hat einen runderen Geschmack und wird von vielen zum Backen bevorzugt.
Ob Sauer- oder Süßrahm – jede Variante hat ihren Charme und Einsatzbereich in der Küche.
Abschließend lässt sich sagen: Aktuell können Sie von günstigen Butterpreisen profitieren. Achten Sie beim Kauf auf die Kennzeichnung und wählen Sie die Butter, die am besten zu Ihren Vorlieben passt. Haben Sie einen Geheimtipp, wie Sie die beste Butter erkennen oder welche Sorte Sie am liebsten mögen?
