Warum heißt der Wurmmond Wurmmond? Und sehen wir die Mondfinsternis im März?

Warum heißt der Wurmmond Wurmmond? Und sehen wir die Mondfinsternis im März?

Stellen Sie sich vor: Draußen tanzt der Vollmond am Himmel, und er hat einen Namen, der neugierig macht – der Wurmmond. Doch nicht nur der seltene Name macht ihn besonders. Dieses Jahr fällt er mit einem spektakulären Himmelsereignis zusammen: einer totalen Mondfinsternis. Aber halt, bevor Sie Ihren Teleskop-Ausflug planen, eine entscheidende Frage: Können wir das überhaupt von hier aus beobachten?

Es istfaszinierend, wie jeder Vollmond im Laufe des Jahres einen ganz eigenen Namen trägt, oft inspiriert von der Natur und den Jahreszeiten. Diese Tradition hat tiefe Wurzeln und erzählt Geschichten über das Leben unserer Vorfahren. Der März-Vollmond, der in diesem Jahr zu uns kommt, ist keine Ausnahme. Er trägt den Namen „Wurmmond“ – und die Erklärung dafür ist denkbar einfach und doch charmant.

Der Geheimnisvolle Wurmmond im März

Viele wissen gar nicht, dass jeder Vollmond eine eigene Bezeichnung hat. Der im März ist besonders spannend, denn er wird oft als Vorbote des Frühlings gesehen. Nach den eisigen Nächten des Winters wird die Erde endlich wieder weicher. Und genau dann, wenn die Temperaturen steigen, tauchen die ersten Regenwürmer wieder aus dem Boden auf. Daher kommt auch der Name „Wurmmond“.

Warum heißt der Wurmmond Wurmmond? Und sehen wir die Mondfinsternis im März? - image 1

Manche nennen ihn auch liebevoll „Lenzmond“, denn Lenz ist ja nur ein anderes Wort für den Frühling. Und wenn Sie ein bisschen tiefer graben, werden Sie feststellen, dass er manchmal sogar „Fastenmond“ heißt. Das liegt daran, dass er oft in die Fastenzeit fällt. Faszinierend, wie ein Himmelskörper so viele verschiedene Bedeutungen tragen kann, oder?

Ist das auch ein Blutmond-Erlebnis?

Das absolute Highlight dieses März-Vollmonds ist die Tatsache, dass er mit einer totalen Mondfinsternis zusammenfällt. Das bedeutet, der Mond wird für kurze Zeit eine rötliche Färbung annehmen – ein Phänomen, das uns als „Blutmond“ bekannt ist. Stellen Sie sich vor: Ein roter Mond am dunklen Himmel, ein Anblick, der Gänsehaut verursacht!

Die Ernüchternde Wahrheit: Sehen wir ihn in Europa?

Und jetzt kommt der Haken: Leider müssen wir Sie enttäuschen. Experten bestätigen, dass wir in Europa von dieser besonderen Mondfinsternis nichts mitbekommen werden. Sie wird dort nicht sichtbar sein, wo wir uns gerade aufhalten. Das ist natürlich schade, aber der Vollmond an sich ist ja schon ein Grund genug, mal zum Himmel zu schauen. Und wer weiß, vielleicht gelingen Ihnen ja trotzdem wunderschöne Aufnahmen des Wurmmonds, die Sie gerne mit uns teilen können? Schicken Sie uns Ihre Bilder über das Formular am Ende des Artikels!

Die Namen aller Vollmonde: Eine Reise durch das Jahr

Aber warum nur der Wurmmond? Die Tradition, Vollmonden Namen zu geben, ist viel älter und erstreckt sich über das ganze Jahr. Jede Benennung erzählt ihre eigene Geschichte, verbindet den Himmelskörper mit dem Leben auf der Erde. Hier ist ein kleiner Überblick über die Namen, die den Vollmonden im Laufe des Jahres gegeben wurden:

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  • April: Bei den indigenen Völkern Nordamerikas war er der „Pink Moon“, benannt nach der blühenden Phlox-Pflanze. Bei uns hieß er oft „Ostermond“ oder „Grasmond“.
  • Mai: Bekannt als „Wonnemond“ (wegen des „Wonnemonats Mai“) oder „Blumenmond“, wenn die ersten Blüten aufgingen.
  • Juni: Hier strahlte der „Rosenmond“ oder der „Erdbeermond“, ganz nach den Farben und Düften des frühen Sommers.
  • Juli: Pünktlich zur Heuernte kam der „Heumond“ oder auch der „Donnermond“.
  • August: In diesem Monat wurde der Vollmond meist „Getreidemond“ genannt, wenn die Ernte reif war.
  • September: Hier schien der „Herbstmond“ oder „Maismond“, passend zur Herbstfärbung.
  • Oktober: Der „Weinmond“ leuchtete, denn oft begann im Oktober die Weinlese.
  • November: Weil es im November oft neblig war, wurde er zum „Nebelmond“.
  • Dezember: Im winterlichen Dezember ging der „Kalte Mond“ oder auch der „Julmond“ auf – Jul steht für das heidnische Fest zur Wintersonnenwende.
  • Januar: Der „Wolfsmond“, und die Erklärung dafür ist ziemlich mysteriös.
  • Februar: Dieser Vollmond hieß „Schneemond“, da zu dieser Zeit meist noch viel Schnee lag.

Es ist wirklich erstaunlich, wie akribisch unsere Vorfahren die Himmelsereignisse mit dem Lauf der Natur und ihren eigenen Aktivitäten in Einklang brachten. Diese Namen sind nicht nur poetisch, sie sind auch ein Kalender, der vom Leben selbst diktiert wurde.

Ihr Beitrag zur Himmelsbeobachtung

Haben Sie schon einmal faszinierende Bilder von einem Vollmond gemacht? Teilen Sie Ihre schönsten Aufnahmen mit uns! Wir sind gespannt auf Ihre Perspektiven und freuen uns darauf, Ihre Fotos hier zu sehen.

Was fasziniert Sie am meisten an den traditionellen Namen der Vollmonde? Lassen Sie es uns in den Kommentaren wissen!

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