Sternekoch-Trick: Diese eingelegten Erbsen machen Risi Bisi zum Geschmackserlebnis

Sternekoch-Trick: Diese eingelegten Erbsen machen Risi Bisi zum Geschmackserlebnis

Sie kennen Risi Bisi, dieses italienische Reisgericht, das ein wenig an Risotto erinnert? Aber haben Sie es jemals mit einem Geheimmittel probiert, das ein Sternekoch verwendet? Eine kleine, simple Vorbereitung kann Ihr klassisches Gericht in eine völlig neue Dimension katapultieren und es von alltäglich zu außergewöhnlich machen.

Viele greifen einfach zu den üblichen Zutaten und wundern sich, warum das Ergebnis nicht ganz überzeugt. Doch mit einem einfachen Kniff, den Alexander Herrmann, Zweisternekoch und Experte bei Bayern 1, verrät, können Sie einen echten Unterschied erzielen. Es geht darum, dem Gericht Tiefe und eine überraschende Note zu verleihen, die Ihre Gäste begeistern wird.

Warum eingelegte Erbsen Ihr Risi Bisi verwandeln

Alexander Herrmann setzt auf eine Technik, die dem Gericht eine frische, leicht säuerliche Komponente hinzufügt, die perfekt mit der Cremigkeit des Reises harmoniert. Der Clou: Er legt die Erbsen selbst ein. Das klingt vielleicht aufwendig, aber der Aufwand ist minimal und der Effekt enorm.

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Der geheime Genuss: Selbsteinlegen statt Fertigprodukt

Anstatt einfach tiefgekühlte Erbsen zu verwenden, werden diese über Nacht in einer Mischung aus Essig, Wein, Wasser, Zucker, Ingwer und Meerrettich ziehen gelassen. Das Ergebnis? Eine wahre Geschmacksexplosion, die in jedem Bissen spürbar ist.

  • Zutaten für die eingelegten Erbsen: 200 g TK Erbsen, 200 ml Weißweinessig, 100 ml Weißwein, 100 ml Wasser, 100 g Zucker, 50 g Ingwer, 50 g Meerrettichwurzel, eine Prise Salz.
  • Die Zubereitung ist kinderleicht: Ingwer und Meerrettich schälen und grob schneiden. Alle flüssigen Zutaten und Zucker aufkochen, Ingwer, Meerrettich und Erbsen zugeben und kurz köcheln lassen. Dann heiß abfüllen und mindestens 24 Stunden im Kühlschrank ziehen lassen.

Die Kunst des perfekten Reises

Zurück zum Risi Bisi: Auch die Zubereitung des Reises ist entscheidend. Wenn Sie den Reis bereits am Vortag kochen und vollständig auskühlen lassen, nimmt er beim Braten in der Pfanne eine wunderbare Textur an und wird nicht matschig.

So gelingt der gebratene Reis

Nachdem der Reis gekocht und abgekühlt ist, wird er mit verquirlten Eiern in der Pfanne oder im Wok angebraten, bis er leicht knusprig ist. Ein Schuss Sojasauce und fein geschnittener Frühlingslauch sorgen für zusätzliche Aromen. Vergessen Sie nicht das geröstete Sesamöl für die finale Note!

  • Reis vorbereiten: 200 g Langkornreis waschen, in gesalzenem Wasser kochen, abgießen und vollständig auskühlen lassen.
  • Ei und Lauch: 4 Eier aufschlagen, mit Pflanzenöl in eine heiße Pfanne geben, kurz durchrühren und zu groben Stücken zerteilen. Den abgekühlten Reis zugeben und 2-3 Minuten braten. Mit Sojasauce ablöschen und Frühlingslauch unterheben. Mit Sesamöl abschmecken.

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Das i-Tüpfelchen: Die Erbsen-Veredelung

Jetzt kommen die Sterne-Erbsen ins Spiel. Nachdem sie aus dem Einmachglas genommen, abgetropft und von Ingwer sowie Meerrettich befreit wurden, werden sie kurz in aufgeschäumter Butter mit angedünsteten Schalotten geschwenkt. Das verleiht ihnen ein wunderbares Aroma.

Unser Tipp: Schalotten in feine Würfel schneiden und in Butter glasig anschwitzen. Die abgetropften Erbsen zugeben und kurz durchschwenken. Wer mag, kann hier auch noch anderes kleingeschnittenes Gemüse hinzufügen.

Der gebratene Reis wird auf tiefen Tellern angerichtet, und die veredelten Erbsen werden darüber verteilt. Das Ergebnis ist ein Risi Bisi, das dank des Sternekoch-Tricks von Alexander Herrmann weit über das Gewöhnliche hinausgeht.

Haben Sie dieses Rezept schon ausprobiert oder haben Sie eigene Geheimtipps für Risi Bisi? Erzählen Sie uns davon in den Kommentaren!

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