Weniger ist mehr: 7 Waschmittel-Typen, die Sie getrost ignorieren können

Weniger ist mehr: 7 Waschmittel-Typen, die Sie getrost ignorieren können

Stellen Sie sich vor, Ihr Kleiderschrank quillt über, aber Sie greifen immer wieder zu denselben Kleidungsstücken, während andere unbeachtet bleiben. Ähnlich verhält es sich mit unseren Waschmitteln. Viele Produkte in unserer Waschmittel-Abteilung sind nicht nur überflüssig, sondern können sogar unserer Haut und der Umwelt schaden. Wir zeigen Ihnen, auf welche sieben Arten von Waschmitteln wir problemlos verzichten können.

Weg mit den Pods: Kein Königsweg für Ihre Wäsche

Waschmittel-Pods versprechen Bequemlichkeit – einfach reinwerfen und fertig. Doch hinter der einfachen Handhabung verbergen sich einige Nachteile. Laut Experten waschen Pods oft schlechter als herkömmliches Waschpulver. Der Grund: Ihnen fehlen oft Bleichmittel, die für hartnäckige Flecken unerlässlich sind. Dazu kommt, dass sie meist teurer sind als ihre pulverförmigen Kollegen. Und seien Sie besonders vorsichtig: Für Kleinkinder stellen sie eine echte Gefahr dar. Verschluckte Pods können durch ihre wasserlösliche Hülle und hochkonzentrierte Chemikalien schwere Verätzungen verursachen.

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Diese Waschmittel können Sie bedenkenlos ignorieren:

  • Waschmittel mit Mikroplastik: Ein echtes Umweltproblem! Viele Supermärkte und Drogerien bieten mittlerweile gute Alternativen ohne Mikroplastik an. Die österreichische Umweltorganisation Global2000 hat dafür sogar eine Liste herausgebracht. Wenn Sie unsicher sind, scannen Sie einfach die Inhaltsstoffe mit einer App wie „Code-Check“. Achten Sie auf den Stoff „Styrol-Acrylat-Copolymer“ – das ist Mikroplastik in Flüssigwaschmitteln.
  • Wäscheduft (Duftperlen, Parfum): Besser die Finger davon lassen! Diese Produkte enthalten oft eine Fülle von Duftstoffen, die stark allergieauslösend wirken und Ihre Haut unnötig reizen können.
  • Waschmittel für schwarze Wäsche: Experten sind sich einig: Diese sind schlichtweg überflüssig. Normale Colorwaschmittel erledigen diesen Job genauso gut.
  • Schmutzfangtücher und Trocknertücher: Diese kleinen Helfer sind weder für die Umwelt noch für Ihre Wäsche notwendig. Sie sind oft schlecht für die Umwelt und können ebenfalls Allergien auslösen.
  • Sensitivwaschmittel: Sie werben mit Sanftheit, doch ein Test der Stiftung Warentest zeigt: In puncto Hautverträglichkeit gab es keinen nachweisbaren Vorteil gegenüber anderen Colorwaschmitteln. Dafür schnitten sie in der Waschleistung oft schlechter ab.
  • Intensiv duftendes Waschmittel (mit Mikroplastik für Duft): Eine neuere Technologie, bei der winzig kleine Tröpfchen mit Duftöl in winzigsten Plastiksäckchen verpackt sind, die sich an die Wäsche heften und dort platzen. Das bedeutet: Sie enthalten Mikroplastik und noch mehr Duftstoffe als üblich.

Der Hygienespüler – Braucht wirklich niemand

Auch der oft stark beworbene Hygienespüler landet bei genauerer Betrachtung auf der Liste der verzichtbaren Produkte. Für den normalen Haushaltsgebrauch ist er in der Regel nicht notwendig und belastet nur unnötig die Umwelt.

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Tipp für Sie: Überlegen Sie doch einmal, wie viel Waschmittel Sie wirklich brauchen. Oft ist weniger mehr! Wenn Sie unsicher sind, welches Waschmittel am besten reinigt, lohnt sich ein Blick auf Tests von Flüssigwaschmittel vs. Pulver. Oder lernen Sie, wie Sie Waschmittel richtig dosieren – das spart Geld und schont die Umwelt.

In unserem Podcast „Besser leben“ erfahren Sie übrigens, warum lange Öko-Programme trotz ihrer Dauer umweltfreundlicher sind als gedacht. Hören Sie rein und entdecken Sie weitere Tipps für ein nachhaltigeres Leben!

Was sind Ihre Erfahrungen mit Waschmitteln? Gibt es Produkte, auf die Sie nicht mehr verzichten möchten oder die Sie neu für sich entdeckt haben? Teilen Sie Ihre Gedanken in den Kommentaren!

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