Stellen Sie sich vor: Sie müssen bald vor Gericht aussagen, die Nervosität steigt ins Unermessliche. Doch dann werden Sie im Foyer von einer sanften Fellnase begrüßt, die sofort alle Anspannung vertreibt. Genau das passiert täglich Besuchern und Mitarbeitern des Amtsgerichts Starnberg – dank Kater Spezi.
Dieser vierbeinige Kollege ist mehr als nur ein Haustier; er ist ein integraler Bestandteil des Gerichtsalltags und sorgt dort für eine Atmosphäre, die man sonst nur aus Wellness-Oasen kennt. Seine bloße Anwesenheit scheint Stress wegzuschnurren und bringt eine willkommene Entspannung in einen oft angespannten Ort.
Spezi: Mehr als nur ein Haustier
Kater Spezi hat im Amtsgericht Starnberg eine ganz besondere Rolle. Er ist nicht nur Wachkater am Empfang, sondern leistet auch Richtern und Besuchern im Sitzungssaal Gesellschaft. Seine täglichen Rundgänge führen ihn durch alle Abteilungen, von der Grundbucheinsicht bis zum Familiengericht.
Die Sonne, die durch die Fenster scheint, hat es ihm besonders angetan – ein perfekter Ort für ein Nickerchen auf warmen Bürostühlen. Nach getaner „Arbeit“ kehrt er am Abend in sein Zuhause zurück, bereit für den nächsten Tag als geschätzter Justizhelfer.

Warum die Gerichtsleitung auf Spezi setzt
Die Rolle von Spezi ist unbefristet. Benjamin Lenhart, Direktor des Amtsgerichts, betont gegenüber der „Abendschau“, dass eine Beendigung des „Katzenbetreuungsverhältnisses“ keineswegs geplant ist. Spezi ist so beliebt, dass er sogar einen eigenen Instagram-Kanal hat: spezidiejustizkatze.
Diese Art von tierischer Unterstützung passt perfekt in unsere Zeit, in der wir immer bewusster werden, wie wichtig emotionale Entlastung im Arbeitsalltag ist. Experiencing Spezi’s calming presence is a reminder that even in formal settings, a little bit of warmth can make a world of difference.
Der praktische Nutzen von „Justizkatern“
Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass der Kontakt mit Tieren Stress reduziert und die Stimmung hebt. Für Menschen, die vor einer Gerichtsverhandlung stehen, kann die Möglichkeit, kurz eine freundliche Katze zu streicheln, ein kleiner, aber bedeutsamer Trost sein.

Hier sind ein paar Punkte, wie Spezi seinen Job meistert:
- Begrüßung im Foyer: Er empfängt Besucher mit einem sanften Schnurren und reduziert erste Nervosität.
- Beistand im Sitzungssaal: Seine ruhige Art kann auf alle Anwesenden beruhigend wirken.
- Kontrolle im Grundbuchamt: Selbst die Aktenkontrolle wird mit Flauschigkeit zur Nebensache.
Was viele nicht bedenken: Solch ein Tier im Arbeitsumfeld kann nicht nur den Stress bei einzelnen Personen reduzieren, sondern auch das allgemeine Arbeitsklima positiv beeinflussen. Es schafft eine entspanntere Atmosphäre, die sich auf die Effizienz und das Wohlbefinden aller auswirkt.
Ein Gewinn für alle Beteiligten
Spezi ist nicht nur ein Symbol der Entspannung, sondern auch ein Beweis dafür, dass unkonventionelle Lösungen oft die besten sind. Sein „Job“ im Amtsgericht Starnberg zeigt, wie wertvoll tierische Begleiter im öffentlichen Leben sein können.
Können Sie die entspannende Wirkung von Katzen und Hunden auch bestätigen? Verraten Sie es uns gerne in den Kommentaren!
