Du hast gerade die Kartoffeln geschält und entdeckst unschöne blau-schwarze Flecken, die sich durchs Fruchtfleisch ziehen? Bevor du denkst, sie sind reif für den Abfall, lass uns kurz klären, was es damit auf sich hat und ob du sie doch noch essen kannst.

Was steckt hinter den schwarzen Flecken?
Diese dunklen Verfärbungen sind oft das Ergebnis von kleinen „Verletzungen“ der Kartoffel. Stell dir vor, du kippst die Kartoffeln etwas zu grob in den Topf oder sie werden beim Transport leicht gequetscht. Solche mechanischen Belastungen sind die häufigste Ursache für die sogenannte Schwarzfleckigkeit.
Und was ist mit der Lagerung?
Auch die Lagerbedingungen spielen eine Rolle. Wenn Kartoffeln zu warm gelagert werden – Experten sprechen von über 6 Grad Celsius – trocknen sie schneller aus. Das macht sie anfälliger für diese dunklen Flecken. Fakt ist: Je länger die Lagerzeit, desto höher die Wahrscheinlichkeit, dass du schwarze Flecken entdeckst.

Schwarzflecke an Kartoffeln: Essbar oder nicht?
Jetzt kommt die gute Nachricht: Auch wenn diese Flecken optisch nicht gerade einladend sind, gesundheitlich sind sie unbedenklich. Ernährungsfachleute beruhigen: Du kannst die betroffenen Stellen einfach großzügig wegschneiden. Meist reichen ein paar zusätzliche Schnitte mit dem Sparschäler und die Flecken sind verschwunden.
Ein einfacher Tipp für den Alltag:
- Schneide schwarze Flecken an Kartoffeln einfach großzügig weg.
- Die restliche Kartoffel ist weiterhin zum Verzehr geeignet.
- Achte auf eine kühle und dunkle Lagerung deiner Kartoffeln, um die Haltbarkeit zu verlängern.
Hast du auch schon mal solche Kartoffeln entdeckt? Was machst du dann damit? Teile deine Erfahrungen in den Kommentaren!
