Warum sich Ihr Körper in den Wechseljahren dramatisch verändert – und wie Sie jetzt gegensteuern

Warum sich Ihr Körper in den Wechseljahren dramatisch verändert – und wie Sie jetzt gegensteuern

Haben Sie auch das Gefühl, Ihr Körper spielt verrückt, obwohl Sie gar nichts anders machen? Plötzlich sitzt die alte Hose nicht mehr und der Bauchumfang nimmt zu, als gäbe es kein Morgen. Das ist keine Einbildung, sondern die hormonelle Achterbahnfahrt der Wechseljahre. Aber keine Sorge, es gibt bewährte Strategien, um diese Phase nicht nur zu überstehen, sondern sogar gestärkt daraus hervorzugehen.

Die unsichtbare Macht der Hormone: Was wirklich passiert

Im Laufe der Wechseljahre spielt unser Hormonhaushalt verrückt. Das hat direkte Auswirkungen auf unseren Körper. Muskelmasse schwindet, während sich Fettgewebe, besonders um den Bauch, schneller ansammelt. Das ist frustrierend, aber verständlich, wenn man bedenkt, dass unser Energiebedarf mit dem Alter sinkt.

Warum sich Ihr Körper in den Wechseljahren dramatisch verändert – und wie Sie jetzt gegensteuern - image 1

Weniger essen, mehr bewegen – die altbekannte Formel?

Man hört oft, dass man in den Wechseljahren 400-500 Kalorien pro Tag einsparen muss. Doch Ernährungswissenschaftlerinnen betonen: Das ist zu pauschal. Jede Frau ist anders. Der Schlüssel liegt in der Kombination aus Ernährungsumstellung und mehr Bewegung. Bewegung verbrennt nicht nur Kalorien, sondern hilft auch, die wertvolle Muskelmasse zu erhalten.

5 praxiserprobte Strategien für ein beschwerdefreies Alter

Wer jetzt auf seine Ernährung achtet und aktiv bleibt, beugt nicht nur Gewichtszunahme vor, sondern auch ernsten Erkrankungen wie Diabetes oder Herzinfarkt. Hier sind die besten Tipps unserer Expertin:

  • Pflanzlich orientiert essen: Tauschen Sie Fleisch öfter gegen Gemüse, Hülsenfrüchte und Nüsse. Diese liefern wichtige Nährstoffe und sind dabei kalorienarm. Sparen Sie nicht an Obst und Gemüse!
  • Alkohol stark reduzieren: Auch wenn Rotwein früher einen guten Ruf hatte, ist klar: Alkohol ist ein Dickmacher und schadet dem Körper in jeder Menge.
  • Mahlzeiten optimieren: Überdenken Sie, wie viele Mahlzeiten Sie am Tag essen. Wer oft zu stark verarbeiteten Lebensmitteln greift, profitiert von weniger, aber bewussteren Mahlzeiten.
  • Finger weg von stark verarbeiteten Lebensmitteln: Hier wissen Sie nie genau, was drin ist. Oft verstecken sich darin zu viel Zucker, Salz und ungesunde Fette.
  • Calcium, Vitamin D und B12 im Blick behalten: Besonders wichtig für Knochengesundheit. Lassen Sie Ihre Werte überprüfen, bevor Sie zu Nahrungsergänzungsmitteln greifen.

Warum sich Ihr Körper in den Wechseljahren dramatisch verändert – und wie Sie jetzt gegensteuern - image 2

Fettreduktion oder Low Carb? Was wirklich hilft

Die Idee, Fett komplett zu streichen, ist ein Irrtum. Unser Körper braucht gesunde Fette – etwa aus pflanzlichen Ölen oder Fisch – um Vitamine aufzunehmen und den Blutzuckerspiegel zu stabilisieren. Eine moderate Fettzufuhr ist entscheidend.

Auch Low-Carb-Diäten können kurzfristig funktionieren, da sie schnell verdauliche Kohlenhydrate meiden. Langfristig zeigen Studien jedoch, dass mediterrane oder pflanzlich basierte Ernährungsweisen deutlich besser abschneiden. Sie wirken sich positiver auf Blutzucker, Blutdruck, Cholesterin und das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen aus.

Was ist Ihre größte Herausforderung in dieser Lebensphase? Teilen Sie Ihre Erfahrungen in den Kommentaren!

Nach oben scrollen