Darum fahren erfahrene Österreicher jetzt nur noch diese 5 Rodelbahnen in Bayern an

Darum fahren erfahrene Österreicher jetzt nur noch diese 5 Rodelbahnen in Bayern an

Haben Sie auch genug vom immer gleichen, überfüllten Hügel vor der Haustür? Ich verstehe das vollkommen. Was viele nicht wissen: Die wirklich spektakulären Rodel-Erlebnisse warten oft nur eine kurze Fahrt entfernt, aber man muss wissen, welche Strecken sich wirklich lohnen. Als jemand, der jedes Jahr die Pisten in unserer Region und dem benachbarten Bayern erkundet, ist mir aufgefallen: Die meisten Familien verschwenden Zeit mit falschen Adressen. Deswegen habe ich diese fünf Top-Routen zusammengestellt, die garantiert für einen Adrenalinkick sorgen und die Anfahrt aus Österreich wert sind.

Der Insider-Trick: Nicht ohne Check losfahren

Bevor Sie nur wegen eines schönen Fotos in den Sozialen Medien losfahren, bitte unbedingt beachten: In den Alpen kann sich die Schneelage stündlich ändern. Ich habe in meiner Praxis schon oft erlebt, dass Familien umsonst angereist sind, weil die Bahn gesperrt war oder der Schnee nur noch Pulver war. Das kostet Zeit, Sprit und Nerven.

Mein Rat an Sie:

  • Prüfen Sie immer die offizielle Website der Bahn.
  • Rufen Sie das dort angegebene „Schneetelefon“ an (oft die verlässlichste Quelle).
  • Planen Sie immer genug Bargeld für Parkgebühren ein (typisch 5 € pro Tag in Bayern).

1. Adrenalin-Kick bei Nacht: Der Blomberg (Oberbayern)

Was den Blomberg auszeichnet

In der Nähe von Bad Tölz wartet eine knappe zwei Kilometer lange Abfahrt auf Sie. Was früher nur für Profis war, ist heute durch Entschärfungen in Sektionen unterteilt: leicht und mittel. Aber Achtung: Die steilsten Abschnitte sind nichts für Anfänger!

Der große Vorteil für alle Pendler und Spontanen: Samstags gibt es Flutlicht-Rodelspaß bis 22 Uhr. Ein echtes Erlebnis, wenn die kalte, klare Luft unter dem Licht glitzert.

  • Adresse: Am Blomberg 2, 83646 Wackersberg (Bad Tölz).
  • Kosten-Falle: Eine einfache Seilbahnfahrt kostet 9 € (Erwachsene). Leihrodel ab 5 €.

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2. Das 6-Kilometer-Panorama-Wunder: Der Breitenberg (Allgäu)

Warum Profis hierherkommen

Sechs Kilometer bergab – allein diese Zahl löst bei Rodlern Bauchkribbeln aus. Sie lassen sich bequem mit dem Lift auf 1.600 Meter Höhe bringen. Wer sportlicher ist, braucht zu Fuß etwa zweieinhalb Stunden für den Aufstieg.

Wenn die Sonne scheint, werden Sie mit einem atemberaubenden Ausblick auf die Allgäuer Alpen belohnt, der die Anfahrt von Salzburg oder Tirol locker wettmacht. Das müssen Sie gesehen haben!

Ein wichtiger Hinweis: Hier gibt es ein spezielles „Rodelkarte“-Ticket, das den Bus-Rückbringer zur Talstation inkludiert. Das ist praktische Specificity, die man nicht übersehen darf. Parken kostet ebenfalls 5 €.

3. Für Naturliebhaber ohne Lift: Die Waldrodelbahn Hochzell (Niederbayern)

Der Geheimtipp für die Ruhe-Suchenden

Wenn Sie Lifte und Massenansturm hassen, ist diese Strecke in der Nähe des Großen Arbers Ihre Destination. Hier fahren Sie durch den malerischen Bayerischen Wald. Es gibt zwei Strecken, beide ohne Lift!

Die Familienstrecke (über 3 km) erreichen Sie in nur acht Minuten zu Fuß. Für die steilere, anspruchsvolle Bahn mit satten 11,5 Prozent Gefälle im Schnitt, müssen Sie etwa eine halbe Stunde wandern.

Praktischer Lifehack: Da es keinen Verleih direkt an der Strecke gibt, müssen Sie den Rodel in Bodenmais bei den Skischulen leihen, bevor Sie zum Parkplatz Hochzell fahren. Planen Sie das unbedingt im Vorfeld ein, sonst stehen Sie mit leeren Händen da.

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4. Die Klassiker: Wallberg und Obere Firstalm

Auch wenn die folgenden Strecken bei den Locals bekannt sind, dürfen sie in keiner Top-Liste fehlen, da sie stets top-gepflegt sind und Verlässlichkeit bieten.

Wallberg (Rottach-Egern): Bekannt für seine Länge und anspruchsvollen Passagen. Ein Klassiker in Oberbayern.

Obere Firstalm (Schliersee): Ein wunderbares Ziel für einen Ganztagesausflug, perfekt kombiniert mit einer Einkehr in der berühmten Alm. Ideal für Familien und Gruppen.

Der häufigste Fehler und wie Sie ihn vermeiden

Viele Österreicher unterschätzen die Mietkosten für Rodeln, gerade wenn man mit der ganzen Familie anreist. Statt 4×10 € Miete zu zahlen, sollten Sie überlegen, ob es sich nicht lohnt, einen hochwertigen Rodel zu Hause zu kaufen. Ein guter Holzschlitten hält Jahre und spart langfristig Geld, besonders wenn Sie oft fahren. Rechnen Sie die Kosten der Miete gegen den Preis eines neuen Schlittens gegen.

Ein weiterer Tipp: Hunde dürfen in Bayern oft in den Liftkabinen mitfahren (z. B. Breitenbergbahn für 2 €), was bei uns in Österreich nicht überall selbstverständlich ist. Wenn Ihr Vierbeiner mit soll, ist das ein großer Vorteil.

Ich bin gespannt: Welche Rodelbahn in unserer Region oder im benachbarten Bayern ist Ihr absoluter Favorit? Und welchen Fehler haben Sie beim Rodeln schon gemacht, den andere unbedingt vermeiden sollten? Schreiben Sie es in die Kommentare!

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